Aus Vertrauen wird Verantwortung: VT-AS nach der Kammerwahl 2026
Die Kammerwahl 2026 ist entschieden. VT-AS – Verhaltenstherapie: Zukunft gestalten! ist als stärkste Liste aus der Wahl zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen hervorgegangen. Dieses Ergebnis freut uns sehr – und wir verstehen es zugleich als klaren Auftrag.
Nach der Wahl beginnt nun die eigentliche Arbeit. In der kommenden Legislaturperiode wird es darauf ankommen, die psychotherapeutische Selbstverwaltung weiter sichtbar, wirksam und nah an den Kolleginnen und Kollegen zu gestalten. Viele Themen, die unseren Berufsalltag prägen, werden in der Kammer mitverhandelt: Weiterbildung, Fortbildung, Berufsordnung, Versorgung, Qualitätssicherung, politische Stellungnahmen und die öffentliche Wahrnehmung unseres Berufsstandes.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass Kammerpolitik nicht abstrakt bleibt. Viele Kolleginnen und Kollegen erleben die Kammer im Alltag eher im Hintergrund. Unser Anspruch ist, deutlicher zu machen, warum berufliche Selbstverwaltung wichtig ist, wo sie konkret wirkt und wie sie Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Praxis, Klinik, Ausbildung, Weiterbildung, Wissenschaft und Institutionen unterstützen kann.
VT-AS steht dabei für eine fachlich fundierte, pragmatische und kollegiale Kammerpolitik. Wir möchten Probleme klar benennen, aber vor allem an tragfähigen Lösungen arbeiten. Dazu gehören verlässliche Rahmenbedingungen für die ambulante Versorgung, eine zukunftsfähige Finanzierung und Ausgestaltung der Weiterbildung, die Stärkung der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie sowie eine Qualitätssicherung, die fachlich sinnvoll ist und den Versorgungsalltag nicht zusätzlich belastet.
Ein weiterer Schwerpunkt wird sein, den Austausch mit den Mitgliedern weiter auszubauen. Kammerpolitik braucht Rückmeldungen aus der Versorgungspraxis. Sie braucht Transparenz, Erreichbarkeit und die Bereitschaft zuzuhören. Nur so kann die Kammer als gemeinsame berufliche Interessenvertretung wahrgenommen werden – nicht als ferne Institution, sondern als Ort, an dem psychotherapeutische Perspektiven gebündelt und wirksam vertreten werden.
Das Wahlergebnis gibt VT-AS Rückenwind. Entscheidend wird nun sein, diesen Rückenwind verantwortungsvoll zu nutzen: für eine starke Verhaltenstherapie im Kanon der wissenschaftlich anerkannten Psychotherapieverfahren, für eine handlungsfähige Kammer und für eine psychotherapeutische Versorgung, die den Bedürfnissen von Patientinnen und Patienten ebenso gerecht wird wie den realen Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen. Wir danken allen, die sich beteiligt, unterstützt, diskutiert und gewählt haben. Aus Vertrauen wird Verantwortung – und wir freuen uns darauf, die kommende Legislaturperiode aktiv, konstruktiv und mit klarem Blick auf die Herausforderungen unseres Berufsstandes mitzugestalten.
Kammerwahl 2026: VT-AS stärkste Liste – vielen Dank für Ihr Vertrauen!
Die Ergebnisse der Kammerwahl 2026 zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen stehen fest: VT-AS – Verhaltenstherapie: Zukunft gestalten! ist mit 2.586 Stimmen stärkste Liste geworden und wird in der neuen Delegiertenversammlung mit 11 Sitzen vertreten sein.
Wir freuen uns sehr über dieses deutliche Vertrauen und bedanken uns herzlich bei allen Kolleginnen und Kollegen, die an der Wahl teilgenommen und damit die berufspolitische Selbstverwaltung aktiv mitgestaltet haben. Unser besonderer Dank gilt allen Wählerinnen und Wählern, die VT-AS ihre Stimme gegeben haben.
Das Ergebnis ist für uns Anerkennung und Auftrag zugleich: Wir werden uns auch in der kommenden Wahlperiode engagiert für eine starke Verhaltenstherapie, gute Versorgungsbedingungen, faire Rahmenbedingungen für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sowie eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unseres Berufsstandes einsetzen.
Die neue Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen besteht aus 32 Delegierten.
Die Sitzverteilung lautet:
Liste 5 VT-AS: 11 Sitze
Liste 4 Psychodynamische Liste PP: 5 Sitze
Liste 7 DPtV – Hessen kooperiert!: 5 Sitze
Liste 3 Bündnis KJP Hessen: 4 Sitze
Liste 1 Praxis im Dialog: 2 Sitze
Liste 2 bvvp – Die Integrative Liste: 2 Sitze
Liste 8 QdM: 2 Sitze
Liste 6 Allianz Psychotherapeut*innen im Fokus: 1 Sitz
Wir danken allen Kandidierenden, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie allen Beteiligten für ihr Engagement im Rahmen dieser Wahl. Gemeinsam möchten wir die Kammerarbeit konstruktiv, fachlich fundiert und mit klarem Blick auf die Herausforderungen der psychotherapeutischen Versorgung weitergestalten.
Petition und Anhörung im Bundestag: Psychotherapeutische Versorgung braucht verlässliche Finanzierung
Am 8. Juni 2026 wurde im Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages die Petition zur Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung durch angemessene Vergütung behandelt. Parallel dazu machten Psychotherapeut*innen in Berlin erneut deutlich: Kürzungen in der Psychotherapie gefährden nicht nur Praxen, sondern vor allem die Versorgung psychisch erkrankter Menschen.
Aus Sicht der VT-AS Hessen ist dieses Signal wichtig. Denn die aktuellen politischen Entscheidungen betreffen die ambulante psychotherapeutische Versorgung ganz konkret: Seit dem 1. April 2026 wurden psychotherapeutische Gesprächsleistungen um 4,5 Prozent abgesenkt. Zusätzlich stehen mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz weitere Einschnitte im Raum – insbesondere die geplante Rückführung psychotherapeutischer Leistungen in die budgetierte Gesamtvergütung sowie die Streichung der Zuschläge für Kurzzeittherapien.
Es geht um Versorgung – nicht nur um Vergütung
Psychotherapeutische Leistungen sind zeitgebunden, persönlich zu erbringen und nicht delegierbar. Eine Kürzung oder Budgetierung bedeutet daher nicht einfach „weniger Honorar“, sondern absehbar auch weniger Behandlungskapazität. Wenn psychotherapeutische Leistungen gedeckelt werden, obwohl der Bedarf steigt, entstehen längere Wartezeiten und Versorgungslücken.
Besonders betroffen wären Patientinnen, die ohnehin schwer Zugang zu Behandlung finden: Kinder und Jugendliche, Menschen in ländlichen Regionen, Patientinnen mit komplexen Belastungen und Familien in Krisensituationen.
Psychotherapie spart Folgekosten
Ambulante Psychotherapie ist ein wirksamer und zugleich vergleichsweise kostengünstiger Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Psychische Erkrankungen verursachen unbehandelt hohe Folgekosten – durch Arbeitsunfähigkeit, stationäre Behandlungen, Chronifizierung, Frühberentung und Belastungen im familiären Umfeld.
Wer an ambulanter Psychotherapie spart, riskiert daher, dass Kosten lediglich in andere Bereiche verschoben werden. Frühzeitige psychotherapeutische Behandlung kann dagegen Leid reduzieren, Chronifizierung verhindern und langfristig auch das Gesundheits- und Sozialsystem entlasten.
Kurzzeittherapie stärken statt schwächen
Die geplante Streichung der Zuschläge für Kurzzeittherapien ist aus unserer Sicht besonders problematisch. Kurzzeittherapien ermöglichen vielen Patient*innen einen zeitnahen Einstieg in Behandlung. Sie helfen, Krisen früh aufzufangen, Behandlungsbedarf zu klären und passende therapeutische Schritte einzuleiten.
Gerade in einer Zeit steigender psychischer Belastungen braucht es niedrigschwellige, flexible und gut erreichbare psychotherapeutische Angebote – keine zusätzlichen Hürden.
VT-AS Hessen: Für eine starke ambulante Versorgung
Die breite Unterstützung der Petition und die Anhörung im Bundestag zeigen: Die Sorge um die psychotherapeutische Versorgung ist groß und fachlich gut begründet. Die VT-AS Hessen setzt sich klar dafür ein, dass psychotherapeutische Versorgung nicht zum Sparziel gemacht wird.
Wir fordern:
Psychotherapeutische Leistungen müssen weiterhin bedarfsgerecht finanziert werden.
Die geplante Budgetierung ambulanter Psychotherapie darf nicht umgesetzt werden.
Die Förderung der Kurzzeittherapie muss erhalten bleiben.
Die Versorgung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen muss gestärkt statt geschwächt werden.
Eine starke Kammerpolitik muss diese Entwicklungen kritisch begleiten und die psychotherapeutische Perspektive deutlich vertreten – im Interesse der Patientinnen, der Kolleginnen und einer zukunftsfähigen ambulanten Versorgung in Hessen.
Bundesrat-Ausschuss warnt vor Budgetierung: Psychotherapeutische Versorgung darf nicht zur Sparmaßnahme werden
Der Gesundheitsausschuss des Bundesrates hat ein deutliches Signal gesetzt: Die geplante Einbudgetierung psychotherapeutischer Leistungen im Rahmen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes wird kritisch gesehen. Aus Sicht der VT-AS Hessen ist das ein wichtiger und richtiger Hinweis – denn eine Budgetierung der Psychotherapie wäre keine reine Finanzierungsfrage, sondern hätte unmittelbare Folgen für Patient*innen, Praxen und die psychotherapeutische Versorgung in Hessen.
Bisher werden psychotherapeutische Leistungen weitgehend extrabudgetär vergütet. Das ist versorgungspolitisch sinnvoll, weil der tatsächliche Bedarf an Psychotherapie in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen ist. Gerade in der ambulanten Versorgung erleben wir täglich, wie angespannt die Situation bereits jetzt ist: Viele Patient*innen warten lange auf einen Therapieplatz, Praxen arbeiten am Limit, und insbesondere Kinder, Jugendliche und Familien benötigen verlässliche, frühzeitige und gut erreichbare Hilfen.
Budgetierung bedeutet: weniger Behandlungskapazität
Die geplante Rückführung psychotherapeutischer Leistungen in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung würde bedeuten, dass psychotherapeutische Versorgung wieder stärker gedeckelt wird. Wenn Leistungen budgetiert werden, können sie nicht mehr in dem Umfang erbracht werden, in dem sie tatsächlich gebraucht werden. Die Folge wären längere Wartezeiten, weniger verfügbare Behandlungsplätze und eine weitere Belastung der ambulanten Versorgung.
Hinzu kommt: Die geplante Streichung der Zuschläge für Kurzzeittherapien würde ausgerechnet ein Behandlungsformat schwächen, das für viele Patient*innen einen niedrigschwelligen und zeitnahen Zugang zu psychotherapeutischer Hilfe ermöglicht. Kurzzeittherapien sind häufig ein wichtiger erster Schritt, um Chronifizierung zu vermeiden, Krisen abzufangen und passgenaue weitere Behandlungsschritte einzuleiten.
Psychotherapie ist Teil der Lösung – nicht das Problem
Psychische Erkrankungen gehören zu den zentralen gesundheitlichen Herausforderungen unserer Zeit. Eine stabile psychotherapeutische Versorgung verhindert Leid, reduziert Folgekosten und entlastet langfristig auch andere Bereiche des Gesundheitssystems – etwa stationäre Versorgung, Notfallstrukturen, Jugendhilfe, Schule und Arbeitswelt.
Wer ambulante Psychotherapie schwächt, spart daher nicht nachhaltig. Im Gegenteil: Wenn Menschen später, schwerer erkrankt oder gar erst in Krisen Hilfe erhalten, entstehen höhere Folgekosten – menschlich, gesellschaftlich und finanziell.
Gerade Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Versorgung
Aus Sicht der VT-AS Hessen ist besonders wichtig: Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen darf nicht weiter unter Druck geraten. Familien suchen häufig erst dann Hilfe, wenn Belastungen bereits über längere Zeit bestehen. Wenn dann zusätzliche Wartezeiten entstehen oder Behandlungsangebote reduziert werden, kann dies Entwicklung, Schule, Familie und soziale Teilhabe erheblich beeinträchtigen.
Psychotherapeutische Versorgung muss frühzeitig erreichbar sein. Das gilt für Angststörungen, Depressionen, ADHS, Zwangserkrankungen, Essstörungen, Traumafolgen, familiäre Belastungen und viele weitere psychische Erkrankungen im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter.
Unser Signal als VT-AS Hessen
Wir begrüßen, dass der Gesundheitsausschuss des Bundesrates die Risiken der geplanten Budgetierung deutlich benennt. Jetzt ist der Bundestag gefordert, die geplanten Kürzungen zu korrigieren.
Die VT-AS Hessen spricht sich klar dafür aus:
Psychotherapeutische Leistungen müssen weiterhin extrabudgetär vergütet werden.
Die Zuschläge für Kurzzeittherapien dürfen nicht gestrichen werden.
Ambulante Psychotherapie muss gestärkt statt geschwächt werden.
Versorgungspolitik darf nicht allein kurzfristigen Sparzielen folgen.
Eine starke psychotherapeutische Selbstverwaltung muss sich genau hier einmischen: sachlich, fachlich fundiert und mit klarem Blick auf die Versorgung der Patient*innen. Denn Psychotherapie ist kein Kostenfaktor, den man beliebig deckeln kann. Psychotherapie ist notwendige Gesundheitsversorgung.
VT-AS Hessen steht für eine Kammerpolitik, die die psychotherapeutische Versorgung stärkt – für Patientinnen, für Kolleginnen und für eine zukunftsfähige ambulante Versorgung in Hessen.
Rundbrief abonnieren!
Wir bauen einen Rundbrief auf, um regelmäßig über unsere berufspolitische Arbeit, aktuelle Entwicklungen in der Psychotherapeutenkammer Hessen und wichtige Themen rund um Versorgung, Weiterbildung und Professionalisierung zu informieren. Wer auf dem Laufenden bleiben und die verhaltenstherapeutische Perspektive in Hessen mitverfolgen möchte, kann sich gerne eintragen.
NEU: Meet VT-AS – Online-Austausch mit den Kandidat*innen der Kammerliste VT-AS
Kammerpolitik lebt vom Austausch – und genau dazu möchten wir Sie herzlich einladen.
Am 02.06.2026 von 18:00 bis 19:00 Uhr stellen sich die Kolleginnen der Kammerliste VT-AS in einem offenen Online-Meeting ihren Wählerinnen vor. Unter dem Titel „Meet VT-AS“ möchten wir die Gelegenheit bieten, uns als Liste, unsere Positionen und unsere Ziele für die kommende Kammerwahl persönlich kennenzulernen.
Dabei stehen Ihre Fragen im Mittelpunkt:
Was macht gute Kammerpolitik aus? Welche Themen sind für die psychotherapeutische Versorgung in Hessen aktuell besonders wichtig? Wofür steht VT-AS konkret? Und warum lohnt es sich, unsere Liste zu unterstützen?
Wir, die Listenmitglieder von VT-AS, stehen Ihnen gerne Rede und Antwort – offen, transparent und im direkten Austausch. Uns ist wichtig, nicht nur über Kammerpolitik zu sprechen, sondern mit den Kolleg*innen ins Gespräch zu kommen, die sie betrifft.
Bringen Sie gerne Ihre Fragen, Anregungen und Themen mit. Ob zur Weiterbildung, zur Versorgung, zur psychotherapeutischen Berufspolitik oder zu VT-AS im Speziellen: Wir freuen uns auf einen spannenden Austausch mit Ihnen.
Den QR-Code für das Online-Meeting finden sie direkt auf der Seite Vorträge.
Vielleicht können wir Sie dabei auch davon überzeugen, uns bei der Kammerwahl Ihre Stimme zu geben.
Wir freuen uns sehr auf Ihre Teilnahme!
Die Kammerwahl hat begonnen: Jetzt Liste 5 wählen – für eine starke Verhaltenstherapie in Hessen
Die Wahl zur Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen hat begonnen. Seit dem 26. Mai 2026 werden die Wahlunterlagen per Post verschickt. Gewählt wird ausschließlich per Briefwahl. Die Stimmzettel müssen bis spätestens 18. Juni 2026, 18:00 Uhr, beim Wahlleiter eingegangen sein.
Für uns als VT-AS Hessen ist diese Wahl mehr als ein formaler Vorgang. Sie entscheidet mit darüber, wie stark psychotherapeutische Perspektiven in Hessen vertreten werden – in der Versorgung, in der Weiterbildung, in der Kammerpolitik und gegenüber Politik, Krankenkassen und Öffentlichkeit.
Gerade jetzt braucht es eine klare, fachlich fundierte und verlässliche Stimme für die Verhaltenstherapie. Die aktuellen berufspolitischen Entwicklungen zeigen deutlich: Psychotherapeutische Versorgung darf nicht geschwächt werden. Honorarkürzungen, ungeklärte Weiterbildungsfinanzierung und eine unzureichende Bedarfsplanung gefährden langfristig die Versorgung psychisch erkrankter Menschen – besonders dort, wo Angebote ohnehin knapp sind.
Auch auf Bundesebene stehen diese Themen aktuell im Mittelpunkt. Beim 48. Deutschen Psychotherapeutentag im Mai 2026 wurden unter anderem Resolutionen zur Reform der Bedarfsplanung für Kinder und Jugendliche, zur Finanzierung der Weiterbildung und gegen Honorarkürzungen verabschiedet. In der Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages am 20. Mai 2026 wurde ebenfalls deutlich: Ohne eine tragfähige Finanzierung der Weiterbildung drohen zu wenige Weiterbildungsstellen und damit mittelfristig Versorgungslücken.
Für Hessen heißt das: Wir brauchen eine Kammerpolitik, die diese Themen nicht nur benennt, sondern aktiv gestaltet.
VT-AS Hessen steht für:
- eine starke verhaltenstherapeutische Perspektive in der Kammer,
- eine gesicherte und finanzierte psychotherapeutische Weiterbildung,
- eine realistische Bedarfsplanung, insbesondere für Kinder und Jugendliche,
- eine verlässliche ambulante Versorgung in Stadt und Land,
- klare berufspolitische Positionen statt Symbolpolitik,
- kollegialen Respekt und pragmatische Lösungen.
Die psychotherapeutische Weiterbildung darf nicht nur auf dem Papier existieren. Sie muss so finanziert und organisiert werden, dass tatsächlich Weiterbildungsstellen entstehen – in Kliniken, Ambulanzen, Praxen und weiteren Versorgungsbereichen. Nur so kann der Nachwuchs in unserem Beruf gesichert und die Versorgung langfristig stabil gehalten werden.
Gleichzeitig braucht es eine stärkere Berücksichtigung der psychotherapeutischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Psychische Erkrankungen beginnen häufig früh, doch die Versorgungsplanung bildet die tatsächlichen Bedarfe junger Menschen weiterhin nicht ausreichend ab. Eine zukunftsfähige Kammerpolitik muss diese Perspektive deutlich vertreten.
Deshalb bitten wir Sie:
Nutzen Sie Ihre Stimme bei der Kammerwahl 2026.
Wählen Sie VT-AS Hessen – Liste 5.
Für eine starke Verhaltenstherapie.
Für eine handlungsfähige Kammer.
Für eine psychotherapeutische Versorgung, die den tatsächlichen Bedarfen gerecht wird.
Weiterbildung darf nicht auf dem Papier stehen bleiben
Die psychotherapeutische Weiterbildung entscheidet darüber, ob Versorgung auch morgen noch gesichert werden kann. Im Mai machen das PtW Forum und die PsyFaKo bundesweit auf die weiterhin ungelöste Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung aufmerksam. Auch die Psychotherapeutenkammer Hessen unterstützt das Anliegen einer strukturell gesicherten und auskömmlichen Finanzierung.
Für VT-AS Hessen ist klar: Weiterbildung darf nicht nur formal geregelt sein. Sie muss praktisch möglich, finanziell tragfähig und fachlich hochwertig sein. Wenn Weiterbildungsstellen fehlen oder Einrichtungen die Weiterbildung wirtschaftlich nicht stemmen können, trifft das nicht nur den psychotherapeutischen Nachwuchs. Es trifft langfristig die gesamte Versorgung.
Gerade jetzt zeigt sich, wie wichtig eine starke berufspolitische Vertretung ist. Die neue Weiterbildung soll qualifizierte Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten für die Versorgung von morgen hervorbringen. Dafür braucht es aber ausreichend Stellen in Praxen, Ambulanzen, Kliniken und Weiterbildungsinstituten. Ohne gesicherte Finanzierung bleibt die Reform unvollständig.
Eine Kammer muss hier mehr sein als eine Verwaltungsinstanz. Sie muss Rahmenbedingungen mitgestalten, fachliche Orientierung geben und gegenüber Politik und Selbstverwaltung deutlich machen: Gute Weiterbildung ist kein Randthema. Sie ist eine zentrale Voraussetzung für Qualität, Nachwuchssicherung und Versorgungssicherheit.
Für uns als VT-AS Hessen ist deshalb entscheidend, dass Weiterbildung aus der beruflichen Praxis heraus gedacht wird. Sie muss so gestaltet sein, dass sie für Weiterbildungsbefugte, Weiterbildungsstätten und Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten in Weiterbildung realistisch umsetzbar ist. Gleichzeitig muss sie fachlich anspruchsvoll bleiben und eine hohe Versorgungsqualität sichern.
Die Kammerwahl 2026 entscheidet mit darüber, welche Stimmen diese Themen in Hessen vertreten. Wir setzen uns für eine Kammerpolitik ein, die Weiterbildung ernst nimmt, Nachwuchs stärkt und Versorgung langfristig sichert.
VT-AS Hessen steht für eine Kammerpolitik, die Weiterbildung praktisch, fachlich und finanziell tragfähig mitgestaltet.
Liste 5 wählen – Verhaltenstherapie: Zukunft gestalten.
Aktuelle Beschlüsse des Deutschen Psychotherapeutentags zeigen: Jetzt braucht es eine starke Kammerpolitik
Der 48. Deutsche Psychotherapeutentag am 8. und 9. Mai 2026 hat deutlich gemacht: Die psychotherapeutische Versorgung steht vor wichtigen Weichenstellungen. In mehreren Resolutionen wurden zentrale Themen aufgegriffen, die auch für die Kammerwahl in Hessen von großer Bedeutung sind: die Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die Finanzierung der Weiterbildung, der Schutz psychischer Gesundheit in der digitalen Welt sowie die Abwehr politischer Maßnahmen, die Versorgung deckeln oder verschlechtern könnten.
Für VT-AS Hessen ist klar: Psychotherapeutische Versorgung darf nicht kurzfristigen Einsparlogiken untergeordnet werden. Wer Wartezeiten verkürzen, Nachwuchs sichern und Versorgung qualitativ weiterentwickeln will, muss Strukturen stärken – nicht schwächen.
Die aktuellen Beschlüsse des Deutschen Psychotherapeutentags bestätigen viele unserer zentralen Anliegen. Sie zeigen, dass es eine starke berufspolitische Vertretung braucht, die psychotherapeutische Versorgung aktiv mitgestaltet, fachliche Qualität sichert und klare Positionen gegenüber Politik, Selbstverwaltung und Öffentlichkeit vertritt.
Kinder und Jugendliche brauchen verlässliche Versorgung
Besonders deutlich wird dies bei der Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Noch immer warten zu viele junge Menschen zu lange auf einen psychotherapeutischen Behandlungsplatz. Dabei zählt gerade im Kindes- und Jugendalter Zeit: Psychische Belastungen betreffen nicht nur die einzelnen jungen Menschen, sondern häufig auch Familien, Schule, Ausbildung und soziale Teilhabe.
Eine eigenständige, realistische und zielgenaue Bedarfsplanung für Kinder und Jugendliche ist deshalb dringend notwendig. Gleichzeitig dürfen aktuelle Gesetzesvorhaben diese notwendige Verbesserung nicht durch Budgetierung, Deckelung oder unzureichende Rahmenbedingungen wieder ausbremsen.
VT-AS Hessen setzt sich dafür ein, dass Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der Kammerarbeit sichtbar und wirksam vertreten wird. Gute Versorgung braucht fachliche Kompetenz, ausreichend Kapazitäten und Strukturen, die der besonderen Lebenssituation junger Patientinnen und Patienten gerecht werden.
Weiterbildung muss gesichert werden
Auch die Finanzierung der psychotherapeutischen Weiterbildung bleibt eine zentrale Zukunftsfrage. Die Reform der Psychotherapeutenausbildung kann nur gelingen, wenn ausreichend Weiterbildungsstellen entstehen und diese auch verlässlich finanziert werden.
Ohne gesicherte Weiterbildung fehlt der Nachwuchs für die Versorgung von morgen. Das betrifft Praxen, Ambulanzen, Kliniken, Institute und alle Kolleginnen und Kollegen, die Verantwortung für Weiterbildung übernehmen wollen. Weiterbildung darf nicht nur formal geregelt sein. Sie muss praktisch möglich, fachlich hochwertig und finanziell tragfähig sein.
Eine starke Kammer muss sich deshalb klar dafür einsetzen, dass Weiterbildung nicht an unzureichenden Rahmenbedingungen scheitert.
Digitalisierung braucht psychotherapeutische Kompetenz
Der Deutsche Psychotherapeutentag hat auch deutlich gemacht, dass psychische Gesundheit in der digitalen Welt stärker geschützt werden muss. Digitale Medien, soziale Netzwerke, algorithmische Steuerung und künstliche Intelligenz prägen den Alltag vieler Menschen – insbesondere von Kindern und Jugendlichen.
Diese Entwicklungen bieten Chancen, bringen aber auch Risiken mit sich: Cybermobbing, suchtartige Nutzung, belastende Inhalte, soziale Vergleiche und der Einfluss digitaler Plattformen auf Selbstbild, Beziehungsgestaltung und psychische Entwicklung sind Themen, bei denen psychotherapeutische Expertise dringend gebraucht wird.
VT-AS Hessen steht für eine Kammerpolitik, die Digitalisierung nicht nur technisch betrachtet, sondern psychotherapeutisch einordnet: wissenschaftlich fundiert, datenschutzsensibel, versorgungsnah und mit Blick auf die psychische Gesundheit.
Versorgung darf nicht gedeckelt werden
Die aktuellen berufspolitischen Debatten zeigen außerdem: Psychotherapeutische Versorgung steht zunehmend unter finanziellem Druck. Geplante oder diskutierte Maßnahmen, die Leistungen deckeln, Honorare kürzen oder Praxen wirtschaftlich schwächen, gefährden am Ende die Versorgung der Patientinnen und Patienten.
Wer Versorgung sichern will, darf Psychotherapie nicht ausbremsen. Gerade angesichts hoher psychischer Belastungen in der Bevölkerung braucht es verlässliche, erreichbare und qualitativ hochwertige psychotherapeutische Angebote.
Für VT-AS Hessen ist deshalb klar: Eine starke Kammer muss sich gegen Maßnahmen stellen, die Versorgung verknappen oder Kolleginnen und Kollegen zusätzlich belasten.
Warum diese Kammerwahl wichtig ist
Die Kammerwahl 2026 entscheidet mit darüber, wie deutlich diese berufspolitischen Anliegen in Hessen vertreten werden. Es geht nicht nur um einzelne Beschlüsse oder Verwaltungsfragen. Es geht darum, welche Haltung die Kammer nach innen und außen vertritt.
Eine starke Kammer muss Versorgung stärken, Weiterbildung ermöglichen, Qualität sichern und psychotherapeutische Kompetenz in gesellschaftliche und politische Debatten einbringen.
VT-AS Hessen steht für eine Kammerpolitik, die fachlich fundiert, verlässlich und versorgungsorientiert handelt. Wir wollen eine Kammer, die nicht nur verwaltet, sondern gestaltet.
Nutzen Sie Ihre Stimme bei der Kammerwahl 2026.
Liste 5 wählen – VT-AS Hessen.
Verhaltenstherapie: Zukunft gestalten.
VT-AS beim Deutschen Psychotherapeutentag: Warum Bundespolitik auch Hessen betrifft
Am 8. und 9. Mai 2026 fand der Deutsche Psychotherapeutentag statt. Auch VT-AS war dort vertreten und brachte sich in die berufspolitischen Diskussionen auf Bundesebene ein.
Warum ist das wichtig?
Weil viele Entscheidungen, die unseren Berufsalltag betreffen, nicht nur auf Landesebene entstehen. Psychotherapeutische Versorgung, Weiterbildung, Berufsordnung, politische Positionierungen und berufliche Rahmenbedingungen werden auch auf Bundesebene diskutiert und vorbereitet.
Der Deutsche Psychotherapeutentag ist dabei ein zentraler Ort berufspolitischer Willensbildung. Was dort beraten und beschlossen wird, kann später Auswirkungen auf die Arbeit der Landespsychotherapeutenkammern, auf Musterordnungen und auf die berufspolitische Ausrichtung unseres Berufsstandes haben.
Für VT-AS Hessen ist deshalb klar: Eine starke Verhaltenstherapie braucht nicht nur eine starke Stimme in Hessen, sondern auch eine wirksame Vertretung auf Bundesebene.

Was ist der Deutsche Psychotherapeutentag?
Der Deutsche Psychotherapeutentag, kurz DPT, ist das höchste politische Beschlussgremium der Psychotherapeut*innen in Deutschland.
Dort kommen Delegierte aus den Landespsychotherapeutenkammern zusammen. Sie beraten über zentrale berufspolitische Fragen, verabschieden Resolutionen und Positionen und geben damit wichtige Impulse für die weitere Arbeit der Bundespsychotherapeutenkammer und der Landeskammern.
Der DPT tagt in der Regel zweimal pro Jahr. Die dort gefassten Beschlüsse können eine große Bedeutung für die Entwicklung unseres Berufs haben.
Dabei geht es nicht um abstrakte Berufspolitik fernab des Alltags. Es geht um Themen, die für Psychotherapeut*innen konkret relevant sind:
Wie wird psychotherapeutische Versorgung gesichert?
Wie wird Weiterbildung gestaltet?
Wie positioniert sich unser Berufsstand gegenüber Politik und Öffentlichkeit?
Wie können Patientinnen gut versorgt werden, ohne dass Psychotherapeutinnen durch immer mehr Bürokratie und wirtschaftlichen Druck überlastet werden?
Wie werden ethische, fachliche und strukturelle Fragen unseres Berufs weiterentwickelt?
Der Deutsche Psychotherapeutentag ist damit ein wichtiger Ort, an dem psychotherapeutische Interessen gebündelt und sichtbar gemacht werden.

Warum betrifft der DPT auch Hessen?
Hessen ist über Bundesdelegierte im Deutschen Psychotherapeutentag vertreten. Diese Bundesdelegierten werden von der hessischen Delegiertenversammlung gewählt. Sie vertreten am DPT die Perspektiven der hessischen Psychotherapeut*innen.
Das bedeutet: Wer in Hessen bei der Kammerwahl mitentscheidet, beeinflusst indirekt auch, welche berufspolitischen Stimmen auf Bundesebene stärkeres Gewicht bekommen.
Die Kammerwahl in Hessen endet also nicht an der Landesgrenze. Sie hat auch Bedeutung dafür, wie hessische Positionen in bundesweite Debatten eingebracht werden.
Für VT-AS Hessen ist genau das ein wichtiger Punkt: Verhaltenstherapeutische Perspektiven müssen sowohl in der Psychotherapeutenkammer Hessen als auch auf Bundesebene sichtbar und wirksam vertreten sein.
Denn viele berufspolitische Themen betreffen uns alle – unabhängig davon, ob wir in eigener Praxis, in der Klinik, in der Ausbildung, in Weiterbildung, in Hochschulambulanzen, in Forschung oder in anderen Versorgungsstrukturen arbeiten.
Welche Themen sind auf Bundesebene besonders wichtig?
Die Psychotherapie steht aktuell vor großen Herausforderungen. Viele dieser Fragen werden nicht allein in Hessen entschieden, sondern bundesweit diskutiert.
Dazu gehören unter anderem:
Weiterbildung und Nachwuchs:
Die neue psychotherapeutische Weiterbildung muss so gestaltet werden, dass sie qualitativ hochwertig, finanzierbar und praktisch umsetzbar ist. Gute Weiterbildung darf nicht an unklaren Strukturen, fehlender Finanzierung oder überfordernden Rahmenbedingungen scheitern.
Versorgung und Wartezeiten:
Viele Patient*innen warten weiterhin zu lange auf psychotherapeutische Hilfe. Eine starke berufspolitische Vertretung muss deutlich machen, dass psychotherapeutische Versorgung ausgebaut und nicht geschwächt werden darf.
Faire Rahmenbedingungen:
Psychotherapeut*innen brauchen verlässliche Arbeitsbedingungen. Das gilt für Praxen ebenso wie für Kliniken, Ambulanzen, Ausbildungsinstitute, Hochschulen und andere Versorgungsbereiche.
Bürokratie und Berufsausübung:
Psychotherapeutische Arbeit braucht Qualitätssicherung, aber sie braucht vor allem Zeit für Patient*innen. Wenn Bürokratie immer mehr Raum einnimmt, geht das zulasten der Versorgung.
Berufsethik und gesellschaftliche Verantwortung:
Psychotherapie ist ein Heilberuf mit besonderer Verantwortung. Fragen von Menschenwürde, Schutz vulnerabler Gruppen, Demokratie, Teilhabe und professioneller Haltung gehören deshalb ebenfalls zur berufspolitischen Diskussion.
Gerade deshalb ist es wichtig, dass auf Bundesebene fachlich fundierte, versorgungsnahe und klare Positionen vertreten werden.
Warum VT-AS sich hier einbringt
VT-AS Hessen steht für eine starke verhaltenstherapeutische Stimme in der Kammerpolitik.
Wir wollen Kammerarbeit nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten. Dazu gehört auch, berufspolitische Entwicklungen auf Bundesebene ernst zu nehmen und die Perspektiven der Verhaltenstherapie dort einzubringen, wo wichtige Weichen gestellt werden.
Verhaltenstherapie ist wissenschaftlich fundiert, praxisnah und in der Versorgung breit verankert. Diese Stärke sollte sich auch in der berufspolitischen Arbeit widerspiegeln.
VT-AS setzt sich deshalb für eine Kammerpolitik ein, die:
fachlich klar ist,
versorgungsnah denkt,
die Realität psychotherapeutischer Arbeit kennt,
gute Weiterbildung ermöglicht,
faire Rahmenbedingungen einfordert,
und die Verhaltenstherapie sichtbar vertritt.
Unser Fazit
Der Deutsche Psychotherapeutentag zeigt: Berufspolitik findet auf mehreren Ebenen statt.
Landespolitik und Bundespolitik greifen ineinander. Entscheidungen, Diskussionen und Positionierungen auf Bundesebene wirken zurück in die Länder – und damit auch nach Hessen.
Deshalb braucht es eine starke Vertretung, die die Interessen der Psychotherapeut*innen in Hessen kennt und sie auch über die Landesebene hinaus einbringt.
VT-AS Hessen steht für eine starke Verhaltenstherapie in der Kammer – in Hessen und auf Bundesebene.
Bei der Kammerwahl 2026:
2 Stimmen für VT-AS Hessen – Liste 5
Für eine starke Verhaltenstherapie.
Für gute berufliche Rahmenbedingungen.
Für eine wirksame berufspolitische Vertretung.