Das ist VT-AS

In unserer Liste engagieren sich Psychologische Psychotherapeut*innen, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeut*innen mit der Fachkunde Verhaltenstherapie und PP- und KJP-PiAs in Ausbildung zum Erwerb der Fachkunde in Verhaltenstherapie.

VT-AS ist eine verbandsunabhängige Liste - wir sind Mitglieder in unterschiedlichen Berufsverbänden: u.a. DGVT, DPTV, DVT, DGPs, DGVM, unith

 

 

Dr. Heike Winter

Präsidentin der Psychotherapeutenkammer Hessen

 

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

verheiratet, 1 Tochter

 

Ich arbeite angestellt am Ausbildungsprogramm Psychologische Psychotherapie an der Goethe Universität Frankfurt und bin in eigener psychotherapeutischer Praxis niedergelassen in Offenbach. Außerdem arbeite ich als Dozentin und Supervisorin.

 

Ich bin Verhaltenstherapeutin aus Leidenschaft und Überzeugung und war für VT-AS bereits im Kammererrichtungsausschuss tätig. Von 2011 bis 2016 durfte ich das Amt der Vizepräsidentin ausüben und von 2016 bis 2021 das Amt der Präsidentin der Kammer. Ich finde, dass Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten eine enorm wichtige Aufgabe in der Gesundheitsversorgung übernehmen und auch gesellschaftliche Verantwortung haben. Wir müssen für diejenigen eintreten, die oft nicht ausreichend Gehör in der Politik finden.

 

Als Verhaltenstherapeutin bin ich überzeugt, dass Veränderungen möglich sind. Dafür muss gute Überzeugungsarbeit geleistet und Motivation geschaffen werden. Berufspolitisch liegt mir besonders ein gutes Gelingen der Umsetzung der neuen hessischen Weiterbildung zur/zum Fachpsychotherapeut*in am Herzen. Wir stellen damit die Weichen für die berufliche Zukunft unserer jungen Kolleginnen und Kollegen und unseren Berufsstand in Gänze. Das ist eine hohe Verantwortung mit der wir umsichtig umgehen müssen. Daneben sind mir aber gute Arbeitsbedingungen für die niedergelassenen und die angestellten Kolleginnen und Kollegen ein großes Anliegen. Politisch halte ich es für wichtig, dass die Kammer sich überall dort einmischt, wo es um die Verbesserung der Versorgung psychisch erkrankter Menschen geht. Insbesondere in der jetzigen Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig ein gutes und hinreichendes Versorgungsangebot für Erwachsene, Kinder- und Jugendliche ist. Die psychischen Folgen dieser Pandemie werden uns noch lange beschäftigen.

Karl-Wilhelm Höffler

Mitglied des Vorstands der Psychotherapeutenkammer Hessen

 

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Jahrgang 1959, verheiratet, 2 Kinder

 

Ich arbeite in einem Rheumazentrum und erbringe psychotherapeutische Leistungen sowohl in der dazugehörigen Akutklinik wie auch der Reha-Klinik. Darüber hinaus engagiere ich mich in Seminaren für Selbsthilfegruppen der Region Wiesbaden.

 

Ich engagiere mich seit 10 Jahren im Kammervorstand und vertrete dort die Anliegen der angestellten Kolleg*innen. Psychotherapeut*innen verfügen über so viele Kompetenzen, auch außerhalb der reinen Versorgung von Patient*innen. Dafür braucht es ein offensives Marketing unseres Berufes.

 

Ich bin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie DGVT und der Liste VT-AS und engagiere mich für eine Stärkung der Verhaltenstherapie. Gerade unser Verfahren ist tonangebend bei der wissenschaftlichen Fundierung und der Weiterentwicklung von Psychotherapie. Darüber hinaus arbeite ich kommunalpolitisch bei den GRÜNEN. Meine Positionen können Sie auf Twitter verfolgen: https://twitter.com/hoefflerkarlwil.

 

 

Dr. Claudia Stromberg

Mitglied der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen

 

 

Diplom-Psychologin

Psychologische Psychotherapeutin

Institutsleitung GAP, Institut für Schematherapie Frankfurt

 

Ich engagiere mich in der hessischen Psychotherapeutenkammer und bei VT-AS seit mittlerweile 15 Jahren, weil mir die Interessen von Verhaltenstherapeut*innen sowohl in Ausbildung als auch nach Approbation sehr am Herzen liegen. Ich arbeite viel und gerne mit Kolleg*innen im Aus- und Fortbildungsbereich in Workshops und Supervision zusammen und halte eine starke, spezifisch verhaltenstherapeutische Interessenvertretung in der sich zum Teil schnell entwickelnden berufspolitischen Landschaft für unabdingbar. Mitgestalten möchte ich auch bei der Umsetzung der Musterweiterbildungsordnung, die uns Psychotherapeut*innen eine stärkere Position im Gesundheitssystem bringen kann. Im Vorstand des Deutschen Fachverbandes für Verhaltenstherapie (DVT) bringe ich mich zudem auch bei der inhaltlichen Weiterentwicklung der Verhaltenstherapie ein.

 

 

Prof. Dr. Rudolf Stark

Mitglied der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen

 

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Jahrgang 1961, verheiratet, 1 Tochter

 

Ich bin Professor für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Ich leite dort auch den Weiterbildungsstudiengang „Psychologische Psychotherapie“ mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Es ist mir ein Anliegen, die Verhaltenstherapie auf der Grundlage neuerer wissenschaftlicher Erkenntnisse weiter voranzubringen, um psychotherapeutische Angebote für Patient*innen in Zukunft noch hilfreicher zu gestalten.

In den letzten Jahren habe ich mich zunehmend mehr in der Kammerarbeit engagiert, da ich es sehr wichtig finde, dass gerade in einer durch eine Ausbildung- und Weiterbildungsreform gekennzeichneten Umbruchszeit, der Wissenschaftsbezug jedes psychotherapeutischen Handelns betont wird.

Ich hatte in den letzten Jahren den Vorsitz im Ausschuss für Beschwerde und Schlichtung inne. Weiter bin ich Mitglied der Delegiertenversammlung Hessen und des Deutschen Psychotherapeutentages.

In der Delegiertenversammlung werde ich mich für eine ausgewogene Weiterbildungsordnung für die zukünftigen Psychotherapeut*innen einsetzen. Dabei ist mir die Vereinbarkeit der Weiterbildung mit anderen Zielen der zukünftigen Weiterbildungskandidat*innen wie Familienplanung oder auch wissenschaftliche Weiterqualifikation ein besonderes Anliegen.

 

 

Sarah Fanter

 

Diplom-Psychologin

Psychologische Psychotherapeutin für Verhaltenstherapie

Jahrgang 1981

 

Nach siebenjähriger Tätigkeit in der Akutpsychiatrie bin ich seit 2014 niedergelassen in eigener Praxis in Hanau. Ich engagiere mich seit 2011 in der Kammerpolitik, aktuell im QS-Ausschuss und im Ausschuss Beschwerde und Schlichtung unserer Psychotherapeutenkammer.

So wie ich davon überzeugt bin, dass man als Mensch die Möglichkeit hat, sich stetig weiterzuentwickeln, denke ich auch, dass die Verhaltenstherapie ein umfassendes, kreatives Entwicklungspotential hat, das eine vielseitige Persönlichkeitsentfaltung des Menschen ermöglichen kann. Hierfür kann ich mich begeistern und möchte diese Ressource im Rahmen unserer Psychotherapeutenkammer öffentlichkeitswirksam vertreten. Ich sehe mich auch als Vertreterin der jüngeren Psychotherapeut*innen und möchte deren Interessen Ausdruck verleihen. Es ist mir wichtig, den gesamtgesellschaftlichen Stellenwert der Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu vertreten und wachsam im Blick zu behalten sowie deren Bedeutsamkeit zu verstärken. Wir haben eine wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung, dies gilt es durch die Kammerarbeit herauszustellen. Dies sind die Gründe, warum ich in der VT-AS Liste Mitglied bin und mich in der Kammer engagiere.

 

Lorenz Bock

 

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

Jahrgang 1986, verheiratet, 3 Töchter

 

Es ist ein großes Gut, dass unser Berufsstand eine Selbstverwaltung errungen hat. Es lohnt sich nicht anderen Playern das Feld zu überlassen. In den letzten fünf Jahren im PTI-Ausschuss der Psychotherapeutenkammer habe ich mich für die Interessen der PiAs eingesetzt. Außerdem betonte ich den Stellenwert von Psychotherapie auch in den somatischen Fächern der Medizin. Durch meine Tätigkeit im Rahmen der Multimodalen Schmerztherapie am sana Klinikum Offenbach und meine Arbeit als Instituts- und Ambulanzleiter des Ausbildungsinstituts GAP in Frankfurt bin ich weiterhin nah an PiAs und Kliniken. So bin ich mit vielen Psychotherapeut*innen und PiAs aus verschiedenen Tätigkeitsbereichen in Kontakt.

In der Umsetzung der MWBO ist mir die hohe Qualität der Weiterbildung besonders wichtig. Gleichzeitig soll sie alltagstauglich für die Teilnehmer*innen bleiben. Die Corona-Krise hat auch gezeigt, wieviel Potenzial in der Modernisierung verschiedener Strukturen liegt – diese aufzugreifen und weiterzuführen halte ich für sehr wichtig.

Dr. Gaby Bleichhardt

Mitglied der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen
 

Diplom-Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin

Jahrgang 1970


Hauptberuflich arbeite ich in der Leitung der Psychotherapie-Ambulanz Marburg an der Phillipps-Universität Marburg. Diese Schnittstelle zwischen Aus-/Weiterbildung, Psychotherapie und klinischer Forschung ist nun schon seit zwanzig Jahren gleichbleibend Herausforderung und Erfüllung für mich. Gerne würde ich im Herbst in meine vierte Legislatur aktiver Kammerpolitik gehen. Bereits seit 2008 setze ich mich berufspolitisch für die Belange von Aus- und Weiterbildungsteilnehmenden ein. Vielen Verhaltenstherapeut*innen bin ich als Autorin von Büchern zur Therapie von Hypochondrie bekannt.
Ich engagiere mich bei VT-AS, weil ich die Situation der PiAs verbessern möchte. Auch möchte ich eine zukünftige Weiterbildung, die dem Bildungsstand und den Interessen von Berufsanfänger*innen entspricht. Letzteres schließt auch mögliche Wünsche nach einer weiteren akademischen Qualifizierung ein. Die Grundsätze der Verhaltenstherapie gelten für mich auch in der Kammerpolitik, nämlich in Form von Transparenz & gegenseitigem Verständnis sowie Zielorientierung & pragmatischem Handeln.

 

Wilfried Schaeben

Mitglied der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen

 

 

Diplom-Psychologe

Psychologischer Psychotherapeut

 

Jahrgang 1957, 2 Kinder (♀ 31 J, ♂ 21 J)

 

Niedergelassen mit eigener Praxis in Seeheim; Gründungsmitglied und Delegierter der Kammer sowie der Wahlliste VT-AS; Leitung des Satzungsausschusses der Kammer seit mehreren Legislaturperioden.

 

Mein Herz schlägt für Menschen, die Wachstum und Erweiterung suchen. Dabei gehören für mich Neugierde u. Lernbereitschaft, Vertrauen in die eigene Veränderungsfähigkeit und Achtsamkeit, Mut und Begeisterung zum Wesen der Verhaltenstherapie. Das alles wünsche ich mir auch in der Berufspolitik:

gemeinsam für eine lebendige und offene Kammer einstehen, für ein Mehr an Autonomie und individueller Freiheit nicht nur unserer Patient*innen, für Solidarität und gegen Dogmatismus, Intoleranz oder Ignoranz.

 

 

Dr. Sylvia Eimecke

 

Diplom-Psychologin,

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Psychologische Psychotherapeutin

 

Ich bin niedergelassen in eigener psychotherapeutischer Praxis in Marburg mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie. Weiterhin bin ich als Supervisorin tätig und gebe regelmäßig Seminare.

Ich bin begeisterte Verhaltenstherapeutin und für VT-AS im Kammerausschuss „Psychotherapeutische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ aktiv. Ich verstehe meine therapeutische Arbeit in hohem Maß als „Hilfe zur Selbsthilfe“ für Kinder, Jugendliche und deren Eltern, so dass mir Transparenz in der Arbeit und die Förderung von Selbstwirksamkeit sehr am Herzen liegen. Sich immer wieder neu auf die Bedürfnisse der Menschen und die Anforderungen der verschiedenen Altersstufen einzustellen, macht mir Spaß und diesen Beruf so abwechslungsreich.

 

Berufspolitisch halte ich es für ausgesprochen wichtig, die Situation psychisch erkrankter Kinder und Jugendlicher in Versorgung und Gesellschaft weiter zu verbessern und präventiv die Situation der Kinder von psychisch erkrankten Eltern vermehrt in den Fokus zu rücken. Im Rahmen des Instituts für Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin (IVV) in Marburg engagiere ich mich für eine bestmögliche Ausgestaltung der Ausbildungsreform einschließlich der neuen Weiterbildung.

 

 

Dr. Christian Alte

Mitglied der Delegiertenversammlung der Psychotherapeutenkammer Hessen

 

Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut

 

Institutsleitung  der GAP
Niedergelassen in eigener Praxis in Frankfurt

 

Ich engagiere mich seit Beginn in der Kammer und für VT-AS, weil ich es wichtig finde, dass unsere zwei jungen Berufe, zum/zur Psychologischen Psychotherapeuten/in und zum/zur Kinder- und Jugend-Psychotherapeuten/in, im gesundheitspolitischen Kontext nicht auf Dauer die zweite Geige spielen. Dafür ist es wichtig, mit Klarheit und Umsicht Positionen zu vertreten, die das Profil der Psychotherapie in der Versorgung schärfen und stärken.

 

Dafür setze ich mich ein. Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen und ein kollegialer, wertschätzender Umgang, auch bei kontroversen Positionen, ist mir wichtig. Als Leiter eines Ausbildungsinstitutes bin ich natürlich auch in dem Prozess der Umsetzung der neuen Weiterbildung engagiert, um gute Weiterbildungsbedingungen für die kommenden Psychotherapeut*innen zu schaffen.

 

 

Mathias Schuch

Vorsitzender des Ausschusses Psychotherapeutische Versorgung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Psychotherapeutenkammer in Hessen

 

Vorsitzender der QM-Kommission der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen

 

Diplom Psychologe, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Psychologischer Psychotherapeut, verheiratet, zwei Söhne

 

Als Inhaber einer großen Lehrpraxis und Geschäftsführer eines Psychotherapeutischen Versorgungszentrums für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Offenbach bin ich mit den Inhalten der Aus-und Weiterbildung sowie den alltäglichen Abläufen einer Psychotherapiepraxis bestens vertraut. Vernetztes Arbeiten, Kooperationen und die Etablierung von Qualitätsstandards unter psychologischen Gesichtspunkten waren mir stets ein besonderes Anliegen. In meiner Tätigkeit als Supervisor und Dozent für verschiedene Institute ist mir die Vermittlung von verhaltenstherapeutischen Kenntnissen und Methoden wichtig. Schwerpunkt meiner Arbeit ist eine angemessene Versorgung von Kindern und Jugendlichen vor allem aus sozialen Problemlagen.